apptests v1
25Jun/100

Test: 2Do

Funktionalität:

2Do ist im Grunde eine Applikation, die sich die täglichen Aufgaben des Benutzers merken soll. Diese können in Form von Checklisten, einfachen Aufgaben oder ganzen Aufgabensammlungen angelegt und in Kalendern sortiert werden. Die Liste der Kalender enthält standardmäßig die aus der iPhone-Kalenderapplikation und aus iCal bekannten Kalender "Privat" und "Büro" und kann beliebig um weitere Kalender ergänzt werden. Nicht nur hier bekommt man eine verblüffend große Auswahl an Einstellungen zur Personalisierung geboten, so können die Kalender einzeln mit einem Passwort versehen (oder über die Einstellungen die ganze App), mit Notizen beschrieben und zur besseren Unterscheidung durch eine Farbe der Wahl markiert werden. Einen ähnlichen Umfang an Einstellungen findet sich auch bei den Aufgaben, hier kann der geneigte Benutzer Fälligkeitsdatum, Priorität, Alarm, Notizen, etc. festlegen und den Followern bei Twitter oder einem Empfänger der Wahl via eMail über die aktuell ausgewählte Aufgabe informieren.

Je nach Vorliebe kann man die ganze App oder einzelne Kalender mit Passwort versehen, wie hier der Kalender "Privat".

Neben diesen "Standardfunktionen" haben die Entwickler 2Do um einige nette Funktionen ergänzt, die hier ebenfalls Erwähnung finden sollen. So verfügt die App über die Möglichkeit, die lokal gespeicherten Kalender und Aufgaben kabellos mit iCal auf dem Mac, MS Outlook auf dem PC oder dem Internetdienst Toodledo abzugleichen. Zur Nutzung der beiden erstgenannten Features lädt man sich den 2Do Sync Helper von der Website www.2doapp.com herunter, verbindet iPhoneOS-Gerät und Computer via WiFi und durchläuft den relativ simplen Verbindungsprozess. Der Sync selbst dauert ebenfalls recht kurz, sperrt allerdings während des Prozesses die Funktionen der App.

Im Sync-Modus: 2Do gleicht auf Wunsch die Daten mit Online-Dienst und Desktop-App ab, sperrt dabei aber die Programmfunktionen.

In der Theorie unangefochten praktisch ist die Push-Funktion, mit der die App den Benutzer auch zu Erledigung der Push-aktivierten Aufgaben auffordert, wenn die App selbst nicht läuft. Dies funktionierte in meinem Fall jedoch nicht immer zuverlässig, was allerdings auch an der Push-Funktion allgemein liegen kann, die anscheinend Probleme mit WiFi-Netzen zu haben scheint.

Im Querformat verhält sich 2Do übrigens ähnlich wie die iPod-App und zeigt statt der normalen App im Querformatmodus eine andere Ansicht, nämlich einen auf Vollbildmodus vergrößerten Kalender, mit den Terminen links und den Tagen des aktuellen Monats rechts. Einen Schalter zum Abschalten suchte ich in den Einstellungen vergeblich, ein "normaler Landscapemode" wäre mir (vor allem zum Tippen von längeren Notizen) lieber gewesen.

Aufmachung:

Die Aufmachung der App verstärkt zwar den Effekt der leichten Überladung (siehe oben) durch die bunten Farben, diese können allerdings im Einstellungsmenü nach Belieben angepasst werden. Das gesamte Design ist zwar an das des restlichen iPhoneOS angelehnt, gefällt aber vor allem auch durch eigene Elemente wie die (ebenfalls abschaltbaren) Animationen, die eine gelöschte Aufgabe als Papierflieger über den Bildschirm des iPhoneOS-Gerätes fliegen lassen.

Benutzerfreundlichkeit:

Wie oben bereits erwähnt, ist 2Do sehr funktionsreicht, was die Programmierung einer gelungenen Benutzeroberfläche in den meisten Fällen nicht gerade vereinfacht. Erstaunlicherweise leidet diese bei 2Do an Stellen, die relativ einfach hätten umgangen werden können und eher dem doch eher eigenwilligen Design der App als dem Funktionsumfang geschuldet sind. So führt ein nach rechts weisender Pfeil den Benutzer mancherorts zurück, was vor allem wegen des Unterschieds zum restlichen iPhone OS für kurze Verwirrung sorgt. Abgesehen von diesen kleinen Schwächen stellt das Interface dem Benutzer alle Funktionen gekonnt zur Verfügung und lässt diesem sogar im Falle der zu den Aufgaben gehörenden Einstellungsmenüs Anpassungsmöglichkeiten an die eigenen Vorlieben.

Der Zurück-Pfeil zeigt in die falsche Richtung: ungewohnt.

Außerdem positiv: die Synchronisierung der App in 7 verschiedene Sprachen. Neben dem AppStore-Standard (Englisch) ist 2Do in der Lage, seine Buttonbeschriftungen und Texte je nach gewählter Systemsprache auch in Deutsch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Arabisch und Chinesisch darzustellen.

Preis/Leistung:

Die knapp 5,50 Euro, für die 2Do aktuell im AppStore zu haben ist, rechtfertigen sich erfolgreich durch einen für eine iPhone-Applikation ungewöhnlich großen Funktionsumfang, der dem Benutzer zudem noch in einem schicken Gewand an die Hand gegeben wird.

Funktionalität: 5 Sterne

Aufmachung: 4 Sterne

Benutzerfreundlichkeit: 4 Sterne

Preis/Leistung: 5 Sterne

Gesamt: 4,5 Sterne

Pro: Con:
+sehr großer Funktionsumfang -Applikation wird beim Sync mit einem Desktop-Programm gesperrt
+schickes Design, … -…,unter dem die Benutzerführung (an wenigen Stellen) leidet
+viele Anpassungsmöglichkeiten

Fazit:

Für einen akzeptablen Preis bekommt man mit 2Do eine durch die vielen Funktionen sehr hilfsbereite Aufgabenverwaltung mit ansprechendem Design. Durch die ausgedehnte Funktionspalette sollten sogar die wildesten Aufgabenverwaltungsfreaks mit dieser Applikation zufriedengestellt sein.

/lo

20Mar/100

Just in Place – ToDo App der Extraklasse

ARKTIS Software hat eine neue ToDo-App in den App Store gestellt. Das besondere im Vergleich zu den gefühlten 1.000 anderen Apps dieser Art im App Store ist, dass Just in Place euch anhand eurer GPS Daten an offene ToDo´s erinnert. Just in Place steht ab sofort für 0,79 € im App Store (Link) bereit.

Die Situation ist immer wieder die gleiche, man denkt abends im Büro noch daran welche wichtigen Dinge man am nächsten Tag als Erstes erledigen muss und am anderen Morgen hat man diese auch schon wieder vergessen. Genauso ergeht es einem nach einem stressigen Arbeitstag, wenn man noch fix in der Stadt diverse Dinge auf dem Heimweg erledigen muss. Das Wesentliche vergisst man dann doch einfach. Doch damit ist jetzt Schluß, denn die iPhone App "Just in Place" erinnert den iPhone Träger an so alltägliche Dinge wie z.B. "Milch kaufen" oder "Paket abholen" genau dann, wenn man sich auch in der Nähe des Supermarktes bzw. des Postamtes befindet. Ebenso erinnert "Just in Place" an die fällige Reparatur des Wasserhahns beim Besuch bei den Eltern oder aber an das Mitnehmen von Musik CDs, wenn man bei seinem Freund Peter vorbeischaut.

Da "Just in Place" alle Orte mit GPS Daten versehen kann, kann man sich z.B. bei einem ausgedehnten Shoppingtripp in der Stadt die Geschäfte nach Ihrer jeweiligen Entfernung sortieren lassen. So kann man dann ganz entspannt alles der Reihe nach abklappern, ohne Wege unnötig doppelt zurückzulegen. Garantiert stressfreier!

Wird ein ToDo abgearbeitet, wird es einfach per Touch abgehakt. Die "Just in Place" App ist daher auch die perfekte Einkaufsliste z.B. im Supermarkt. Findet man dann mal seinen Lieblingsjoghurt nicht im Regal, erinnert "Just in Place" automatisch beim nächsten Supermarktbesuch erneut daran. GPS sei dank!

Just-in-place

cm/

3Nov/091

Test: Ping!

Typ: Dienstprogramme/Soziale Netze

App-Store Link: Ping!

Preis: 0,79 €

Entwickler: Gary Fung

Vorab:

22Aug/092

Fake a Call

Typ: Dienstprogramm
App-Store Link: Fake a Call
Preis: 0,79€
Entwickler: Excelltech Inc.

Funktionalität:
Mit „Fake a Call“ könnt ihr eure Freunde und Bekannte mal ein bisschen auf den Arm nehmen. Die App simuliert auf eurem iPhone / eurem iPod Touch einen Anruf. So können die iPod Touch Besitzer mal so tun als hätten sie ein iPhone, die iPhone Besitzer so tun als wolle ein Promi mit ihnen sprechen.

Bild N. 1

17Aug/092

AirSharing PRO (getestete Version: 2.0.2)

Typ: Dienstprogramme
App-Store Link: AirSharing PRO
Preis: 7,99 €
Entwickler: Avatron Software, Inc.

Funktionalität:
Nach dem Test von Air Sharing in der Standardausführung soll es in diesem Test primär um die mit der PRO-Version neu hinzugekommenen Features gehen: Verbindung mit WebDAV-Servern (zu denen AirSharing ja auch irgendwie gehört), kabelloses Drucken und das Senden von gespeicherten Dateien per eMail, sowie weitere kleinerer Neuerungen und Veränderungen an der Oberfläche.

15Jul/090

AirSharing (getestete Version: 1.1.4)

Typ: Dienstprogramme
App-Store Link: AirSharing
Preis: 3,99€
Entwickler: Avatron Software, Inc.

Funktionalität:
AirSharing nutzt den freien Speicher auf dem iPod/iPhone, um Dateien darauf zu speichern. Praktisch wie ein USB-Stick, nur kabellos über WiFi und nicht ganz so einfach anzuschließen. Nebenbei erkennt iStat einige Dateien und kann diese anzeigen, darunter lt. Hersteller iWork 08 und 09, MS Office (+2007 evtl. eingeschränkt), HTML, Fotos, Videos und Audio in iPhone-üblichen Formaten. Erkannt (aber natürlich nicht geöffnet werden) können u.A. auch exe-Dateien, die dann ein eigenes, von BootCamp bekanntes Logo bekommen. Sowohl der Zugriff auf die App als auch der kabellose Zugriff auf den Speicher können mit einem Passwort gesichert und ein öffentlicher Zugriff (Public-Ordner) festgelegt werden. Den Speicherplatz kann man durch einen Browser, den (XP oder Vista oder 7) Windows-Explorer, den (Tiger o. Leopard) Finder oder auf Linux (KDE/GNOME) erreichen. Unterstützt sind IP- und Bonjour (oder ähnlichem) -Adresse. Ein Hinweis noch: AirSharing muss laufen, um auf die Daten per Rechner zuzugreifen, auch wenn das Symbol für die Netzwerkfestplatte unter Windows noch als aktiv zu sehen sein sollte.

pic (1)

Hier der Rolando2-Test als docx-Datei: Wird reibungslos angezeigt, es gibt kaum bis keine Ladezeit

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12Jul/090

Convertbot

Typ: Dienstprogramme
App-Store Link: Convertbot
Preis: 0,79€
Entwickler: Tapbots

Funktionalität
Convertbot ist eine kleine App zum Umrechnen von Einheiten. Nach dem Start sieht man zwei metallene Klappen sich öffnen und das eigentliche Interface freigeben. Etwa zwei Drittel des Bildschirms wird von einem Rad zur Auswahl der vielen Kategorien (Arbeit, Datenrate, Datenumfang, Druck, Energie, Fläche, Geschwindigkeit, Kraft, Länge, Lichtintensität, Masse, Radioaktivität, SI, Temperatur, Treibstoff, Typografie, Volumen, Währung, Winkel, Zeit) eingenommen, darüber ist eine Anzeige, die die ausgewählte Kategorie und die beiden Einheiten (von, nach) anzeigt. In der Mitte des Rads ist ein Knopf, der von und nach vertauscht. Im unteren Bereich sind zwei Schaltflächen zu sehen, die bei tippen die Einheiten der ausgewählten Kategorie anzeigt. Dabei verwandelt sich der blaue Knopf in der Mitte in eine OK-Schaltfläche. Die Einstellungsseite kann man wie gewohnt über ein kleines “i“ unten in der Ecke erreichen. Dort findet man auch eine Demo-Schaltfläche, welche die Funktionsweise im wahrsten Sinne des Wortes demonstriert: Alle Schaltflächen bewegen sich von alleine und Erläuterungen erscheinen auf dem Bildschirm. In den Einstellungen kann man auch Kategorien und Einheiten an- und ausschalten, was für Ordnung im Auswahl-Rädchen sorgt. Besonders positiv ist, dass man auch Währungen umrechnen kann und die Wechselkurse automatisch aktualisiert werden.

pic (a)

Sehr schick: Zwei Metallhälften klappen bei Programmstart auseinander und geben die Bedienelemente frei.

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12Jul/090

iStat

Typ: Dienstprogramme
App-Store Link: iStat
Preis: 1,59€
Entwickler: Bjango

Funktionalität:
iStat auf dem iPhone ist ähnlich aufgebaut wie iStat PRO, ein kostenloses Dashboard-Widget für Mac OS X, das die Systemauslastung anzeigt (Speicher, Prozesse, usw.). Auch auf dem iPod / iPhone zeigt es die Geräteeigene Speicherauslastung an, sowohl die des RAMs (der auch aufgeräumt werden kann, was für eine gefühlte Verschnellerung sorgt, wenn das System hakt) als auch die des Flash-Speichers. Aber eigentlich soll iStat noch etwas anderes tun, nämlich die Auslastung eines Macs kabellos auf dem iPod / iPhone anzuzeigen. Zu diesem Zweck benötigt man noch die kostenlose Software iStat Server, die auf der Herstellerseite zum Download angeboten wird. Nach Installation von iStat auf dem mobilen Gerät und iStat Server auf dem (Desktop-)Mac, kann es losgehen, eine funktionierende WiFi-Verbindung mal vorausgesetzt. Im Test wurde mein MacBookPro Unibody (Late 2008) auch gleich auf dem iPhone unter Bonjour Servers angezeigt. Nun nur noch iStat Server starten, die angezeigte Nummer abtippen und fertig. Das hat bei mir erst beim zweiten Mal reibungslos funktioniert, aber dann lief es. Auf dem iPod / iPhone ist jetzt ein Eintrag mit dem Namen meines Macs zu sehen. Unter diesem Eintrag kann man einige Daten zur Auslastung des Rechners sehen, darunter RAM-Speicher, Festplattenplatz, Prozessorauslastung und Temperatur. Hier ein paar Screenshots:

pic (a)

Links Mac, rechts iPod: iStat zeigt die Auslastung der beiden Geräte und einige weitere Informationen

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Außerdem hat die App noch die Tools zum Ping und Traceroute integriert.